Wissensmanagement

Wissensmanagement enthält zwei Wörter: Wissen und Management. Es geht also um die Fähigkeit, Wissen zu managen indem Daten gesammelt, daraus Informationen gewonnen und Wissen entwickelt und anschließend transferiert wird. Hinzukommen das Speichern und Nutzen von Wissen.

Wissensmanagement hat auf Grund der digitalen Veränderung einen sehr hohen Stellenwert in Organisationen eingenommen. Erfolg oder Misserfolg hängen oft von der Qualität des Wissensmanagements zusammen. Daher wird Wissen heute als eine der wichtigsten Ressourcen in Organisationen gesehen.

Organisationales Wissen ist gefragt. Doch es reicht nicht aus, nur Kommunikationsplattformen zur Verfügung zu stellen und auf Erfolg zu warten. Das Unternehmen muss sich seines vorhandenen, eventuell versteckten Wissens bewusst werden. Organisation müssen sich als lernende Einheiten sehen in denen offene und ehrliche Kommunikation in der Unternehmensführung vorgelebt und interner Informationsaustausch erwünscht und ermöglicht werden muss.

Nur dann kann die Motivation und Bereitschaft der Mitarbeiter/innen gefördert werden, selbst über persönliches Wissensmanagement zu reflektieren. Wer sich bewusst macht, welches Wissen in ihm/ihr steckt (= implizites Wissen), kann dieses auch an andere weitergeben werden.

Wird die Relevanz von explizitem Wissen (Wissen, auf das alle zugreifen können) in Organisationen erkannt, so folgen offene Kommunikation, Dialoge, Feedbacks und interne Vernetzung. Schlussendlich fühlen sich Mitarbeiter/innen ihren Unternehmen gegenüber zugehörig, übernehmen Verantwortung und sind bereit, Leistung für „ihre“ Organisation zu erbringen.